Bewegender Start von "Sieben Wochen Songs" mit der Band „untermstern“ - Nächster Termin: Ransbach-Baumbach
Reihe eröffnet mit Hymne für die Vielfalt
bon
Die Koblenzer Band untermstern hat die Reihe Sieben Wochen Songs in Wirges eröffnet.
19.02.2026
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Die Reihe endet am 25. März mit einem großen Abschlussgottesdienst in der Höhr-Grenzhäuser Gaststätte „Till Eulenspiegel“. In der Evangelischen Kirche Wirges ist die Reihe nun gestartet – und setzt direkt ein Zeichen.
Ein sicherer Ort
Die Indie-Pop-Band „untermstern“ aus Koblenz berührt mit ihrer gefühlvollen, akustischen Version des Songs „Pink Pony Club“, einer Hymne für die Vielfalt und für sichere Orte, an denen Menschen so sein können, wie sie sind. Das Trio mit dem Gitarristen Andy Schieler, Bassisten Tim Käfer und der Sängerin Sophie Hallschmid interpretiert das Stück fragil, intim und doch selbstbewusst.
Josefsgeschichte in neuem Gewand
Eben angemessen für das Thema des Abends: Pfarrer Fabian Schley spricht über die biblische Geschichte von Josef, dem Sohn Jakobs. Einem Menschen, der sich nichts aus dem macht, was Jungen in seinem Alter wichtig ist. Einem, dem sein Vater das prächtige Kleid einer Königstochter schenkt. Weil es passt. „Josef bleibt sich treu. Und Gott bleibt Josef treu“, sagt Fabian Schley, während er die Geschichte Josefs erzählt, eine Geschichte von Verfolgung, aber auch von Segen. „Gott ist für Josef zur Sicherheit geworden. Ein Ort, an dem Josef akzeptiert wird, sich nicht verstellen muss, wo Josef einfach sein kann; geschützt, geliebt, gesehen.“
Gütiger Blick
Fabian Schley schlägt den Bogen zum Song „Pink Pony Club“ und führt den Gedanken weiter: „Ich frage mich in letzter Zeit oft: War wäre, wenn unsere Kirche so ein sicherer Ort für alle Josefs, Josefines, für alle Jos wird? Was wäre, wenn alle Menschen bei uns in der Kirche durch die Augen gesehen werden, durch die Gott uns sieht: voller Güte, Gnade, Liebe? Ich sage Euch, was das wäre: ein Segen“, schließt der Pfarrer. Die Band „untermstern“ spielt „Pink Pony Club“ noch einmal – und der Song gewinnt noch ein Bisschen mehr an Tiefe. Am Ende, nach dem Schlusssegen für den „bunten Haufen“, wie der Pfarrer sagt, entlässt die Band die Gäste von „Sieben Wochen Songs“ mit ihrem eigenen Stück „Kraniche“.
Die nächsten Termine
Anschließend sitzt der bunte Haufen noch zusammen, bei Snacks und Getränken. Mit vielen Gedanken an eine gelungene Eröffnung von „Sieben Wochen Songs“ – und mit Vorfreude auf die nächsten Termine: 25. Februar (Musikkirche Ransbach-Baumbach), 4. März (Feuerwehrgerätehaus Wirges), 11. März (Evangelische Kirche Montabaur), 18. März (Erlöserkirche Neuhäusel) und 25. März (Abschlussgottesdienst in der Gaststätte Till Eulenspiegel, Höhr-Grenzhausen). Die Abende beginnen immer um 19 Uhr. (bon)
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