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Altenheimseelsorge

Einzelseelsorge und zielgruppenorientierte Gottesdienste

Seit Jahren tun hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren wichtigen Dienst  in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Gebiet unseres Dekanats. Da wo Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Gemeindeleben teilhaben können, muss Kirche hinkommen. Und gerade in der letzten Lebensphase kommen Sinnfragen wieder viel stärker ins Bewusstsein der Einzelnen.            

Die Einzelseelsorge füllt den größten Teil des Arbeitsalltags: Seelsorgerliche Gespräche oder einfach die Hand halten, da sein und miteinander beten. Aber auch die Gemeinschaft im Gottesdienst und bei Andachten wird gesucht. Dank kooperativer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste, die die Bewohnerinnen erinnern bzw. sie auch begleiten,  haben wir  Gottesdienst- und Andachtsbesuche zwischen ca. 12 % in Hildegardis (von 200 Bew.), ca. 25% in Haus Wiesengrund (von 50 Bew.) und Haus Irmtraut (von 100 Bew.) und immer um  ca.30%  bei den Andachten in Villa Sonnenmond. Seit mehreren Jahren gibt es in Villa Sonnenmond sogar zwei Andachten im Monat, diese aber zielgruppenorientiert für noch gut orientierte und demenziell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner. Diese Trennung hat sich bewährt. Gerade in der kleineren Gruppe der Demenzkranken ist man mit einer größeren Aufmerksamkeit dabei. In allen Häusern sind die Teilnehmer/innen an den Gottesdiensten konfessionell gut gemischt. d.h. viele nehmen die Angebote aus beiden Konfessionen war. Es gibt in den meisten Fällen auch keine „seelsorgerlichen“ Berührungsängste. Außer den regelmäßigen Terminen (wöchentlich, ev./kath. im Wechsel) werden Gottesdienste zu besonderen Anlässen angeboten, z.T. auch ökumenisch:  Hl. Abend, Karfreitag, Ostern, Erntedank, jahreszeitliche Feste.                                                                                

Die Altenheimseelsorge gliedert sich nicht in besondere Projekte: In erster Linie ist sie Seelsorge an Bewohnern, genauso aber auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Pflegebereich. Wer Altenheimseelsorge ernst nimmt,  erfährt sie nicht nur als Geben, sondern als ein Geben und Nehmen. Besonders zu spüren ist das bei den Gottesdiensten mit demenziell Erkrankten. Obwohl medizinisch bekannt, dass die meisten  kurze Zeit nach dem Gottesdienst nichts mehr davon wissen: Hier zählt der Moment: das gemeinsame Singen, das Vater-Unser-Beten und das Glaubensbekenntnis sprechen. Wichtig ist es, sie auch in die Thematik der Predigt mit einzubeziehen. Trotz aller Unruhe in den Menschen: Bei den meisten kehrt zum Gottesdienst eine ruhig werdende besinnliche Stimmung ein. Und das ist ein großes Geschenk …für alle Beteiligten.

 

 

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