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Zahlreiche Besucher beim Gottesdienst im Fitnessstudio

Gott bleibt analog

bonGebet, gute Botschaft und gute Musik zwischen Fitnessgeräten: Der Gottesdienst zum Reformationstag und Allerheiligen zog wieder zahlreiche Besucher ins Go 21.

Sieht so der Gottesdienst 3.0 aus? Rund 70 Gäste haben im Herschbacher Fitnessstudio Go 21 einen ungewöhnlichen ökumenischen Gottesdienst zum Reformationstag und Allerheiligen gefeiert. Das Thema des Abends ist „Limits“ – und ein Limit sprengen die Jugendlichen sofort an Ort und Stelle ...

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Denn das Team der Evangelischen Jugendkirche Way to J und der Katholischen Jugend gestaltet den Gottesdienst nicht frontal, sondern interaktiv: Die Besucherinnen und Besucher können sich per Whatsapp oder SMS direkt beteiligen.

Limits können fesseln

Das Thema Limits bietet Stoff für angeregte Diskussionen und spannende Predigten. Denn es gibt nicht nur die guten Limits, zum Beispiel diejenigen, die im Straßenverkehr die Geschwindigkeit regeln. Sondern auch solche, die den Menschen Freiheiten rauben und daran hindern, zu sich selbst und vielleicht auch zu Gott zu finden. Angst kann uns fesseln, meint Pfarrvikarin Elisabeth Huhn und erzählt die biblische Geschichte von Petrus, der auf dem tosenden See übers Wasser auf Jesus zugeht – und vor lauter Angst letztlich doch versinkt. Es kommt eben nicht darauf an, dass wir selbst Wunder vollbringen, sondern Gott im Blick behalten, predigt die junge Mitarbeiterin Letitia Olivier: „Er ist es, der in unserer Schwachheit stark ist und uns befähigt, unsere Angst und unsere Limits zu überwinden.“

Per Smartphone den Gottesdienst mitgestalten

Dann sind die Besucher dran und haben Zeit, sich mit ihren Smartphones am Gottesdienst zu beteiligen. Auf der Leinwand blitzen die Nachrichten auf, und neben viel Lob für die Arbeit der Jugendkirche glaubt ein Absender, dass es besonders das liebe Geld ist, das viele Menschen in ihrer Barmherzigkeit beschränkt und den Blick aufs Wesentliche verstellt. Insgesamt bleibt die Anzahl der Nachrichten aber überschaubar. Das Smartphone ist für viele dann wohl doch zu limitiert, wenn’s darum geht, den eigenen Glauben oder Fragen, die bewegen, in Worte zu fassen.

Den Nerv getroffen

Aber dafür gibt es an diesem Abend die Predigt und die Gebete. Und nicht zuletzt die „Way to J“-Band: Mit authentischen, gefühlvollen Lobpreissongs treffen die jungen Musikerinnen und Musiker den Nerv der vielen Gäste und zeigen, wie Gotteslob im digitalen Zeitalter immer noch am besten funktioniert: ganz analog; mit Stimme und Herz. (bon)

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