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Augenblick mal... Der Schiffer auf Rügen

Kennen Sie den Schiffer der Ruderfähre im Mönchgut auf Rügen?

Also, es gibt ja so Sachen, die machen mir gute Laune, einfach weil es sie gibt. Im Mönchgut, einem Landstrich auf Rügen, bringt ein Schiffer mit einem Kahn Urlauberinnen und Urlauber über einen kleinen Arm der Ostsee. Acht Leute haben auf seinem Kahn Platz, mit Fahrrädern. Zigmal am Tag hebt er die Fahrräder am einen Ufer rein und am anderen wieder raus, nur ca. 100 m Distanz liegen dazwischen. Früher ist er gerudert. Das sieht man seinem Gesicht und seinen Händen an. Jetzt fährt er mit Außenbordmotor und hieft auch nicht mehr jedes E-Bike selbst an Bord. „Das kannste selbst machen, bist jünger als ich!“, sagt er zu den Männern, die jünger sind. Auch zu denen in seinem Alter. Und zu den Damen sagt er: „Früher war’s mir eine Ehre, dir beim Einsteigen den Arm zu reichen, heute bin ich keine feste Bank mehr.“ Grinst und nennt jede Frau Erika, so als würden wir uns schon ewig kennen.

Wenn es ihn nicht mehr gibt, gibt’s die Fähre nicht mehr. Vermute ich.

Für mich ist die Ruderfähre mit Außenbordmotor ein wunderbares Bild, wie wir mit dem, was wir mit Humor, Leidenschaft und Kraft tun, Spuren hinterlassen.

Gott spricht: So lange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter Tag und Nacht (1. Mose 8,22). Was du mit Herzblut tust, soll Spuren hinterlassen.

 

Pfarrerin Monika Christ, Höhr-Grenzhausen

 

 

 

 

 

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