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„Herr, wohin sollen wir gehen?“

Jesus ist mit seinen Jüngern am Ufer des Sees Genezareth unterwegs. Das Volk sucht ihn und bedrängt ihn. Jesus nimmt sich Zeit und lehrt das Volk. Seine Lehre ist anders als die der Schriftgelehrten und Pharisäer. Er mutet dem Volk etwas zu und spricht unbequeme Wahrheiten aus. „Ich bin das Brot des Lebens“, sagt er von sich selbst. Das passt nicht jedem. Viele der Anhänger Jesu wenden sich ab. Da fragt Jesus seine zwölf Jünger: „Wollt ihr auch weggehen?“ Simon Petrus antwortet stellvertretend für seine Gefährten: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“ (Nachzulesen bei Johannes, Kapitel 6, die Verse 66 bis 69).
Auch Petrus und die Jünger haben sich die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach Glück und persönlicher Erfüllung gestellt. …und sie haben schon früh in ihrem Leben diese Erfüllung gefunden. Diese Erfüllung ist Jesus. Bei seiner Berufung spricht Philippus zu seinem Freund Nathanael: „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.“ Er ist für die Jünger der verheißene Messias, ja, der Sohn Gottes. Dieses Wissen hat sich bei ihnen durch die Zeichen, die Wunder und die Heilungen gefestigt, die Jesus tat, als sie mit ihm durch das Land zogen. Auch wenn Jesus in seiner Lehre schwere Kost verabreicht, sie bleiben bei ihm, sie sehen keine Alternative, er ist für sie zum Lebensmittelpunkt geworden.
Jesus möchte einladen zu einem Leben mit Gott, dem Vater. Er möchte das, was das Gottesbild der damaligen Zeit verschüttet hat, beiseite räumen.  …und er möchte auch bei uns heute falsche Gottesbilder, die entstanden sind, freiräumen. Jesus lädt ein zu einem Leben mit ihm. Dadurch werden wir auch Gott erkennen. Jesus und der Vater sind eins.  Wir sind auch heute vielem ausgesetzt, wir können uns vielfältige Ziele setzen. Wir werden von vielem umworben. Jesus sagt von sich, dass er der gute Hirte sei. Er verspricht uns das Leben und volle Genüge (Johannes 10, 10).
„Herr, wohin sollen wir gehen?“ Die richtige Antwort auf diese Frage ist eine Entscheidung, die bis in die Ewigkeit reicht.

von Volker Giese, Kirchengemeinde Altstadt                              

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