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Forum Wirtschaftsethik geht dem Erfolg von Unternehmen auf den Grund

Transparenz und Offenheit

shgOrganisatoren und Gäste des Forums Wirtschaftsethik v.l.  Dr. Andrea Hammermann, Elisabeth Schubert (Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft), Richard Hover (Regionalgeschäftsführer IHK Montabaur), Musa Smakaj (IGEFA Weinbrenner energy solutions GmbH), Kirsten Pecoraro (Autorin und Couch), Vanessa Volkmann (Volkmann & Rossbach GmbH & Co KG), Katharina Schlag (Geschäftsführerin Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis), Rolf Wanja (Kreishandwerkermeister), Wilfried Kehr (Fachstelle für Gesellschaftliche Verantwortung Evangelisches Dekanat Westerwald) und Klaus Koch (Beigeordneter Westerwaldkreis, in Vertretung für Landrat Schwickert)Organisatoren und Gäste des Forums Wirtschaftsethik v.l. Dr. Andrea Hammermann, Elisabeth Schubert (Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft), Richard Hover (Regionalgeschäftsführer IHK Montabaur), Musa Smakaj (IGEFA Weinbrenner energy solutions GmbH), Kirsten Pecoraro (Autorin und Couch), Vanessa Volkmann (Volkmann & Rossbach GmbH & Co KG), Katharina Schlag (Geschäftsführerin Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis), Rolf Wanja (Kreishandwerkermeister), Wilfried Kehr (Fachstelle für Gesellschaftliche Verantwortung Evangelisches Dekanat Westerwald) und Klaus Koch (Beigeordneter Westerwaldkreis, in Vertretung für Landrat Schwickert)

Einen spannenden Einblick in die Firmenpsychologie erfolgreicher Unternehmen hat Dr. Andrea Hammermann vom Institut der Deutschen Wirtschaft beim Forum Wirtschaftsethik in der Westerburger Stadthalle gegeben.

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Katharina Schlag (Mitte) moderierte souverän die Diskussionsrunde mit (v.l.) Dr. Andrea Hammermann, Kirsten Pecoraro, Musa Smakaj und Vanessa Volkmann Rund 80 interessierte Gäste nahmen am Forum Wirtschaftsethik teil. Dr. Andrea Hammermann gab einen spannenden Überblick über die Prozesse der Mitarbeitermotivation

Die Betriebswissenschaftlerin hat vor rund 80 interessierten Gästen aus Wirtschaft und Gesellschaft in einem Impulsvortrag Stellschrauben aufgezeigt, an denen Firmen dazu beitragen können, Leistung und psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und gleichzeitig betriebliche Krisen besser zu bewältigen.

Wandel in der Arbeitswelt

Nach einer Begrüßung von Katharina Schlag, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (WFG), und einem Grußwort vom Kreisbeigeordneten Klaus Koch, erläuterte Hammermann zunächst den Wandel, dem die Arbeitswelt in den vergangenen Jahrzehnten unterlag: das Berufsbild vieler Berufe hat sich stark gewandelt; zunehmend fordern Arbeitgeber immer neue Kompetenzen ihrer Arbeitnehmer ein; der Trend zum Homeoffice erzeugt ambivalente Wirkungen, da mit zunehmender Flexibilität auch Stress durch zwingend nötige Selbstorganisation erzeugt wird. Im Zuge dieser Veränderungen ist Resilienz erforderlich, sagte Hammermann.

Resilienz ist erlernbar

Resilienz ist die Fähigkeit schwierige Lebenssituation ohne Beeinträchtigung zu überstehen. Für Individuen bedeute das, dass man mit neuen Situationen schneller umgehen und angemessen reagieren könne. In Organisationen ist sie als Toleranz eines Unternehmens gegenüber Störungen definiert. Da man Resilienz in Teilen erlernen und stärken könne, so Hammermann, hat das, durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte, Projekt STÄRKE – starke Beschäftige und starke Betriebe durch Resilienz – entsprechende Strategien entwickelt.

Beschäftigte informieren

„Beschäftigte müssen den Sinn eines Vorhabens verstehen und sich zudem in der Lage fühlen, der neuen Anforderung gewachsen zu sein, um konstruktiv mitarbeiten zu können“, erläuterte die Referentin. Sie unterschied dabei zwischen der Veränderungsfähigkeit und der Veränderungsbereitschaft der Belegschaft. „Führung erfordert Menschen in den Prozessen mitzunehmen“, sagte Hammermann. Als Erfolgskriterium nannte sie unter anderem frühzeitig und umfassend zu informieren.

Beispiele aus der Praxis

Dem konnte auch Musa Smakaj, Geschäftsführender Partner der IGEFA Weinbrenner Energy Solution GmbH in Hof, zustimmen. In der, an den Vortrag anschließenden, Diskussionsrunde berichtete er, dass Transparenz und Kommunikation die Sanierung des Traditionsbetriebes von 1954 möglich gemacht haben. „Wir mussten uns Vertrauen bei der Belegschaft erarbeiten und haben zugehört“, sagte Smakaj. Im vergangenen September war der Geschäftsbetrieb des Unternehmens übernommen worden, was den Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze bedeutete. Auch Vanessa Volkmann, geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Volkmann & Rossbach in Montabaur, berichtete in der, von Katharina Schlag souverän moderierten Diskussionsrunde, von einer Krise im eigenen Unternehmen. Der plötzliche Ausfall ihres Vaters als Geschäftsführer habe zu Konflikten über die Ziele der Firmenleitung geführt, die mit Transparenz und Offenheit behoben werden konnten, so Volkmann. Schließlich gab Kirsten Pecoraro, Couch und Autorin aus Breitscheid, einen Einblick in den Umgang mit Stress. Wertschätzung der Arbeit sei ein wichtiger Baustein für das positive Erleben der eigenen Tätigkeit, sagte Pecoraro. Wer Freude an seiner Arbeit empfinde, sei weniger oft krank und mit mehr Energie und Begeisterung berufstätig.

Forum Wirtschaftsethik:
Das Forum Wirtschaftsethik wurde im Jahr 2005 gegründet. Es ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung zu wirtschaftsethisch relevanten Themen und setzt sich für eine breitere Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit Fragen der Wirtschaftsethik ein. Vor drei Jahren wurde es nach einer Pause wieder belebt. Organisatoren sind die IHK Koblenz, die Katholische Erwachsenenbildung Bildungswerk Westerwald-Rhein-Lahn, die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, das Evangelische Dekanat Westerwald und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (WFG).



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