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Frauen feierten Gottesdienste

Weltgebetstag von den Cookinseln

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„Kia orana“ – ein gutes und erfülltes Leben. Mit diesen herzlichen Maori-Worten begrüßte die ökumenische Vorbereitungsgruppe in Kirburg die Besucherinnen beim diesjährigen Weltgebetstaggottesdienst, dessen Leitmotiv „Wunderbar geschaffen!“ lautete und von Christinnen der südpazifischen Cookinseln vorbereitet wurde.

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Überall im Westerwald und weltweit fanden zeitgleich ähnliche Gottesdienste statt, bei denen Frauen nach einer vorgegebenen Liturgie zusammen beteten und Gottesdienst feierten. Der Gottesdienst in der Kirburger Kirche zog die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen in den Bann eines positiven Lebensgefühls, das sich auch in der kunstvoll gestalteten Dekoration des Altars widerspiegelte. Zentrale Inspiration des Gottesdienstes war das Zitat aus Psalm 139: „Wunderbar geschaffen“. Es zog sich wie ein roter Faden durch die Feier und erinnerte an die unerschütterliche Schönheit des Lebens, auch angesichts der Herausforderungen, die die Menschen auf den Cookinseln und weltweit erleben.

Paradies nur auf den ersten Blick

Auf den ersten Blick scheint das Paradies auf den Cookinseln perfekt: Blaues Meer, Kokospalmen, exotische Blumen und tropische Früchte – eine heile Welt. Der Inselstaat besteht aus 15 Inseln mit etwa 15.000 Bewohnerinnen und Bewohnern, die vor allem vom Tourismus leben. Doch hinter dieser Idylle gibt es auch Schattenseiten. Die historische Kolonialgeschichte, der anhaltende Einfluss der Missionierung sowie die bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen.
Besonders alarmierend ist die weit verbreitete häusliche und sexualisierte Gewalt gegen Frauen, die auf den Cookinseln oft noch tabuisiert wird. 

Christentum und Maori-Kultur

Trotz dieser gesellschaftlichen Probleme ist das Christentum auf den Cookinseln weit verbreitet und findet große Akzeptanz. Dies, obwohl die einheimische Maori-Kultur während der britischen Kolonialzeit unterdrückt wurde und die Maori-Sprache verboten war. Heute jedoch ist der Stolz auf die eigene Kultur überall sichtbar, und so flossen Maori-Worte und Lieder in die Liturgie des Gottesdienstes ein, als Ausdruck des Selbstbewusstseins und des Lebensgefühls der Insulanerinnen und Insulaner. 

Kulinarik der Cookinseln

Nach dem Gottesdienst fanden sich die Besucherinnen zu einem gemeinsamen Abendessen im Evangelischen Gemeindehaus ein, bei dem die Köstlichkeiten der Cookinseln serviert wurden. Die Tische waren schnell bis auf den letzten Platz besetzt, und die Gäste genossen nicht nur das leckere Essen, sondern auch die Möglichkeit, sich über das Leben auf den Cookinseln auszutauschen.


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